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16.12.2020 - TF

Zuhause im Advent: Zum vierten Advent


Der Advent ist in jedem Jahr eine besondere Zeit. Für die Gestaltung der vier Adventssonntage möchten wir ein paar Anregungen geben, die jeweils einige Tage vor den Sonntagen in der Pfarrkirche zum Mitnehmen ausliegen oder von der Internetseite abgerufen werden können.

 

Lied: Wir sagen euch an den lieben Advent – Gotteslob (GL) 223,4

 

Wenn möglich, werden nun alle vier Kerzen des Adventskranzes angezündet.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Jetzt ist bereits die dritte Woche des Advent vergangen. Es wird immer früher dunkel, aber es fehlt uns nicht nur an Licht. In der Dunkelheit vermissen wir Farben und das blühende Leben der Natur. Viele von uns sind traurig; sie frieren nicht nur mit der Haut, sie frieren auch im Herzen. Das Licht vor mir am Adventskranz hilft ein wenig, über solche Kälte hinwegzukommen. Es lässt Erinnerungen aufkommen an Jahre, die vielleicht schon lange zurückliegen. An Menschen, mit denen ich zusammengelebt habe, die mir viel bedeutet haben, jetzt aber nicht hier sind. Weite Entfernung, oft genug aber auch der Tod haben sie mir genommen.

Für Gott gibt es das nicht, weder räumliche Entfernung noch die Grenze des Todes. Für Ihn sind wir alle da, mit Ihm und miteinander. Auch unsere Verstorbenen, denn Gott ist – so hat es Jesus Christus gesagt – kein Gott der Toten. ER ist der Herr des Lebens. Dieser Gedanke ist wie ein Licht, selbst im dunkelsten Dunkel.

 

Gott, unser Vater! Du kennst die Schatten in unserem Leben. Komm zu uns als das Licht. Du wärmst uns mit Deiner Liebe und schenkst uns Geborgenheit. Mit Deinem Licht weist Du uns den Weg. Lass uns Frieden finden und Friedenstifter werden, damit die Welt heller wird und wir alle einst leuchten im Licht Deiner Herrlichkeit. Amen.

 

Lied: Mache dich auf und werde licht - GL 219
Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 9,1-6)

Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.
Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe,  wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird.
Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers. Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.                                                                                               Seine Herrschaft ist groß und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere wird das vollbringen.

Zum Nachdenken und Gespräch:

Eine Last drückt; das Schwere im Leben. Bei vielen fühlt sich das gerade ganz besonders so an. Dunkelheit – und nicht weil gerade mal kein Licht brennt oder die Sonne nicht scheint. Viele Kinder und Erwachsene, die nicht wissen, wo sie in Frieden schlafen können. Krankheit, Krieg und sogar Gewalt im eigenen Zuhause.

Was drückt mich?

Kann ich Gott dabei helfen, Menschen Licht, Schutz, Gerechtigkeit, Frieden zu geben?

 

 

Lied: Die Nacht ist vorgedrungen… GL 220
Fürbitten

Herr Jesus Christus! Wir warten auf Dich und hoffen auf Rettung und Frieden durch Dich. Höre unsere Bitten

  • für alle, die keinen Ausweg sehen: Gib ihnen Menschen, die ihnen einen Neuanfang weisen.
  • für Frieden bei uns und in der Welt: Stärke die Menschen guten Willens, damit alle in Freiheit und Gerechtigkeit leben.
  • für alle, die einsam und verlassen sind: Lass sie Menschen finden, die helfen, ihre Last zu tragen.
  • für alle, die den Glauben an Dich verloren oder nie entdeckt haben: Sei ihnen nahe mit Deiner Liebe, Deinem Licht.
  • für unsere Verstorbenen, besonders für die, an die niemand mehr denkt: Lass sie leben in Deinem Licht.

 

Diese Bitten, Herr, und was uns unausgesprochen auf dem Herzen liegt, fassen wir zusammen in dem Gebet, das Du uns zu beten gelehrt hast.

Vater unser

 

 

Gott, wir bitten Dich, segne und behüte uns; lass Dein Angesicht leuchten über uns; sei uns gnädig.  Erhebe Dein Angesicht über uns und gib uns Deinen Frieden.

+ So segne uns der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

Lied: O Herr, wenn du kommst. – GL 233

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