St. Dionysius Elsen im Pastoralverbund Elsen-Wewer

Sakrament der Firmung

Sakrament der Firmung ©Sarah Frank/pfarrbriefservice.de

©Sarah Frank/pfarrbriefservice.de

Wegen der Größe unserer Pfarrei und der großen Zahl der Firmbewerber wird das Sakrament der Firmung in jedem Jahr bei uns in der Pfarrkirche gespendet.

Die Firmbewerber sollen 15 Jahre alt sein und sind deshalb meist im 9. Schuljahr. Sie werden von uns angeschrieben, müssen sich persönlich anmelden und verpflichten sich damit auch zur Mitarbeit bei der Firmvorbereitung, die durch Eltern und andere erwachsene Mitarbeiter begleitet wird. – Natürlich können sich auch ältere Jugendliche und Erwachsene für die Firmung melden.

Der Termin für die Firmspendung wird in jedem Jahr in Absprache mit dem Bischof neu festgelegt.

 

Ansprechpartnerin in der Firmvorbereitung ist unsere Gemeindereferentin Frau Spehr.

 

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Die Firmung

Wie einst an Pfingsten wird im Sakrament der Firmung der Heilige Geist in Fülle mitgeteilt. Was in der Taufe grundgelegt wurde, wird in der Firmung gestärkt: Sie verwurzelt uns tiefer in der Gotteskindschaft, die uns sagen lässt: „Abba, Vater!” (Röm 8,1); sie vereint uns inniger mit Christus; sie vermehrt in uns die Gaben des Heiligen Geistes; sie verbindet uns vollkommener mit der Kirche; sie schenkt uns eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, um in Wort und Tat aus dem Glauben zu leben und das Evangelium Jesu Christi zu bezeugen. So empfangen wir von Neuem die Beauftragung, auf je eigene Weise lebendige Glieder der Orts- und Gesamtkirche zu sein. Der Heilige Geist gibt uns die Kraft, diesem Auftrag gerecht zu werden.

 

Wer firmt? Wo wird gefirmt? Wann wird gefirmt?
Als Nachfolger der Apostel sind die Bischöfe die ursprünglichen und eigentlichen Vorsteher der Firmfeier und Spender der Firmung. Sie können in bestimmten Situationen Priester mit der Sendung des Sakraments beauftragen. Gefirmt wird in einer Messfeier: bevorzugt in der Kirche der Wohnpfarrei, aber auch in einer größeren zentralen Kirche. Für das Firmalter gibt es unterschiedliche diözesane Festlegungen, über die der Pfarrer bzw. die Religionslehrer gerne Auskunft geben.

Welche Aufgaben haben Eltern, Patinnen, Paten, Gemeinde?
Die Eltern sind und bleiben ihren Kindern die ersten und wichtigsten Zeugen des Glaubens. Die Paten bekunden mit der Übernahme ihres Amtes die Bereitschaft, den Weg des Lebens und Glaubens des ihnen anvertrauten Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen zu begleiten.
Voraussetzungen für die Übernahme des Patenamtes sind der Empfang von Taufe, Firmung und Eucharistie sowie die uneingeschränkte Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und eine den genannten Aufgaben entsprechende Reife.
Um die Verbindung zur Taufe deutlich zumachen, können Taufpaten auch Firmpaten sein, oder es wird diejenige Person gewählt, die dem Firmbewerber bis dahin im Glauben besonders geholfen hat. Die Gemeinde unterstützt die Eltern und Paten in der Firmvorbereitung, besonders durch Firmbegleiter. Durch die Mitfeier der Gemeinde kommt zum Ausdruck, dass die Firmung nicht nur eine Stärkung des persönlichen Glaubens ist, sondern auch ein Fest der Kirche.

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