St. Dionysius Elsen im Pastoralverbund Elsen-Wewer

Sakramente

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In den Sakramenten begegnen die Menschen Christus selbst. Er ist das ‚Ursakrament’, in dem die Gnade Gottes in ihrer ganzen Fülle erschienen ist. Durch den Heiligen Geist bleibt er in der Kirche, dem‚ Grundsakrament’, gegenwärtig. Die sieben Sakramente sind wirksame Zeichen der Gnade und Liebe Gottes. Sie entfalten in den liturgischen Feiern die sinnenhafte Zuwendung Gottes zu den Menschen.

Sie setzen den Glauben voraus, zugleich nähren und stärken sie ihn. Taufe, Firmung und Eucharistie kennzeichnen die Stufen des Hineinwachsens in die Gemeinschaft der Kirche. Die Sakramente der Buße und der Krankensalbung beziehen sich auf die menschlichen Grundsituationen von Schuld bzw. Krankheit und Sterben. Die Ehe stellt das Zusammenleben von Mann und Frau unter die Gnade Gottes. In den drei Stufen des Weihesakramentes erfolgt die Bevollmächtigung zum Dienst in der Kirche als Diakon, Priester oder Bischof. So begleiten die Sakramente die Gläubigen durch ihr ganzes Leben. Durch die Taufe werden die Menschen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist als Kinder Gottes neu geboren, in der Firmung durch die Gabe desselben Geistes besiegelt, im eucharistischen Mahl erhalten sie Anteil an Christi Leib und Blut, an seinem Leben. Immer mehr Menschen begegnen erst als jugendliche oder Erwachsene der Gemeinschaft der Kirche. Viele von ihnen haben den Wunsch, Christen zu werden und als Christen zu leben. Ihr Weg hin zur vollen Eingliederung in die Kirche ist der Katechumenat; dieser Weg wird durch besondere Gottesdienste begleitet. Vorzugsweise in der Osternacht werden die Katechumenen getauft, gefirmt und empfangen zum ersten Mal die Eucharistie. Das ist die ursprüngliche und eigentliche Reihenfolge der Sakramente des Christwerdens  (Initiationssakramente). Bei Kindern, die als Säuglinge oder Kleinkinder getauft werden, wird deren Eingliederung in mehreren Feiern entfaltet.

Die Eingliederung von Erwachsenen und Jugendlichen in die Kirche
Der Katechumenat war in den ersten christlichen Jahrhunderten der übliche Weg des Christwerdens. Das Zweite Vatikanische Konzil hat  den mehrstufigen Katechumenat für Erwachsene  wiederhergestellt  (vgl. SC 64). Als wesentliche Elemente enthält er die Verkündigung des Wortes, die Annahme des Evangeliums, die eine Bekehrung  einschließt, das Bekenntnis des Glaubens, die Taufe, die Firmung und die Teilhabe an der eucharistischen Gemeinschaft. Drei liturgische Feiern prägen den Katechumenat: die Feier der Aufnahme in den Katechumenat, die Feier der Zulassung zur Taufe und die Feiern von Taufe, Firmung und Eucharistie. Danach beginnt die Zeit der Vertiefung des Glaubenslebens.

Die Eingliederung von Kindern im Schulalter in die Kirche
Werden Kinder im Schulalter getauft, werden sie ihrem Alter entsprechend vorbereitet. So können auch die Eltern und andere Angehörige neu mit Glaube und Kirche in Verbindung kommen.

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