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04.11.2017 - TF

Herbstfahrt 2017 nach Neuenheerse


Wie jedes Jahr sind wir Messdiener auch diese Herbstferien auf Herbstfahrt gefahren. Diesmal machten wir uns mit 21 Kindern und elf Leitern für sechs Tage auf ins Jugendhaus St. Kaspar in Neuenheerse.

Nachdem wir um 10:30 Uhr alle aufgeregt am Alisobad abgeholt wurden, kamen wir eine gute halbe Stunde später im Selbstversorgerhaus an. Voller Erwartungen an die Zimmereinteilung bezogen wir schließlich unsere Betten, denn im Vergleich zu den Vorjahren (2014 und 2015 in Rösenbeck) hatten wir in der Herberge 4er-Zimmer und keine großen Schlafsäle.

Zum Mittagessen gab es gleich das erste Highlight – nämlich Lasagne. Aber auch das Chaosspiel, welches wir in den Nachmittagsstunden, nach einem kurzen Kennenlernen, spielten, sorgte für genug Abwechslung. In kleinen Gruppen suchten wir Zahlen. Hinter diesen Zahlen verbargen sich viele kleine Aufgaben, die es zu lösen galt. Zum Beispiel einen Schaumkuss essen, was wir alle ziemlich lustig fanden.

Als gemütlichen Ausklang sahen wir abends den Film „Pets“, bis wir total müde in unsere Betten fielen.

Unser zweiter Tag begann genauso aktiv wie der vorherige geendet hatte. Nach einem stärkenden Frühstück nutzten wir die Energie direkt für eine Dorfrallye durch Neuenheerse. Bei Nieselregen erkundeten wir das beschauliche Neuenheerse, suchten den Friseur oder einen bestimmten Lastkran. Natürlich gaben wir alle unser Bestes, damit unsere jeweilige Gruppe am Ende alle Fragen und damit alle Punkte sammeln konnte. Durch das Wetter bedingt kamen wir allerdings etwas dreckig am Haus an, denn die Wege waren ziemlich aufgeweicht. Doch das störte uns nicht im Geringsten, denn wir hatten auf dem Weg jede Menge Spaß!

Am Nachmittag durften wir dann selbst entscheiden, was wir machen wollten: Einige spielten Fußball in der Sporthalle, die Mädels bemalten Hufeisen,  eine Gruppe ging mit dem Vikar und Falco spazieren und eine andere Gruppe erfreute sich an Spielen – insbesondere an den vielen Kartenspielen.

Zum Abschluss dieses aufregenden Tages hatten die Leiter eine Neuauflage des Herbstfahrtklassikers „Meier-Meyer“ für uns vorbereitet. Dieses Jahr machte die Familie Meier einen Ausflug in den Freizeitpark, sodass jedes Familienmitglied passend gekleidet eine Aufgabe zum zum Thema lösen musste. Mutter Meier musste zum Beispiel ein passendes Lunchpaket für die Familie zusammenstellen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder zum Frühstück. Und so wie Mutter Meier am Abend zuvor das Lunchpaket zusammenstellte, stellten wir unser eigenes Lunchpaket für den Tagesausflug zusammen. Mit dem Bus fuhren wir nach Minden, wo wir zuerst das dortige Besucherbergwerk besichtigten. Sowohl Jungs als auch die Mädels waren begeistert, da unser Kumpel, so wie der Bergmann in der Fachsprache heißt, uns in seine Führung mit eingebunden hat. Da machten uns die etwas juckenden Helme auf dem Kopf auch nicht so viel aus. Er führte uns durch die dunklen Stollen, in dem Unter anderen auch „Vorstadtkrokodile 2“ gedreht wurde und zeigte uns einen unterirdischen See, in dem man theoretisch sogar hätte baden können. Schade, dass wir keine Badesachen dabei hatten…

Spätestens am Nachmittag beim Disc-Golfen auf der Wiese bekamen wir alle nasse Füße. Aber für uns war gesorgt, da der Vikar eine Kerze in der Kirche anzündete und Cabanossi verteilte. Trotzdem waren wir abends alle froh im Warmen zu sitzen und den Film „Alles steht Kopf“ sehen zu dürfen. Irgendwie ist es doch eine witzige Vorstellung, dass in unserem Kopf kleine Charaktere leben, die nach Lust und Laune für unser Verhalten verantwortlich sind.

Der vierte Tag begann traditionell mit der Morgenrunde und dem Frühstück, worauf das Großraumspiel folgte. Jeder Leiter hatte irgendwo im Haus einen persönlichen Gegenstand versteckt, den wir mit der dazugehörigen Nummer finden mussten. Es war schon lustig ein paar Schuhe oder eine Brille suchen zu müssen.

Am Nachmittag begabensich viele von uns an die frische Luft. Eine Gruppe ging wieder spazieren, eine spielte Wikingerschach auf der Wiese, eine weitere backte Leckereien in der Küche und die letzte Gruppe malte Mandalas zu Hörspielen.

Am Abend versuchten wir ins „Parlament“ einzuziehen, wobei die witzige Runde wohl die Promi-Runde war, in der wir alle den Charakter einer bekannten Person übernahmen – Verwirrung war vorprogrammiert.

Unser letzter Tag stand schließlich ganz im Zeichen vom bunten Abend. Direkt nach dem Morgenritual teilten wir uns in 3 Gruppen auf. Live-Acts,Dekoration und Werbung. Ein Teil dachte sich kreative Choreografien zu bekannten Liedern aus und bastelten passende Instrumente für die Aufführung, wohingegen Andere sich um die Werbespots kümmerten. Der Rest bastelte schließlich die Dekoration für die für die Aula vom ansässigem Gymnasium. Ein Highlight war die selbstgebastelte Lampion-Girlande.

Beim bunten Abend kam am Ende jeder auf seine Kosten. Ob Einhörner oder Mainzelmännchen in der Werbung oder richtige Musikgrößen mit Luftgitarren in den Live-Acts, bei den Spielen im Tigerenten-Club-Flair hatten alle ihren Spaß. Lara und Anna hatten den Vorsitz der jeweiligen Teams. Nur Anna ging, wie es sich für den Tigerenten-Club gehört, baden.

 

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