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16.06.2016 - TF

Reliquien an das Generalvikariat übergeben


Das Sepulcrum wurde behutsam aufgetrennt, um an die Behälter mit den Reliquien zu gelangen

Am vergangenen Dienstag haben Thomas und Daniel Fricke gemeinsam mit Vikar Andreas Mockenhaupt die Reliquien aus dem Zelebrationsaltar unserer Pfarrkirche geborgen.
Groß war bei allen Beteiligten die Überraschung, dass statt dem einen erwarteten Bleigefäß mit Reliquien gleich zwei Gefäße im Altar eingemauert waren.

Gestern wurden die Reliquien zu Monsignore Gregor Tuszynski, dem Leiter der Stabsstelle Liturgie im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, gebracht. Dieser öffnete das ältere der beiden überbrachten Gefäße, da die Siegel dort bereits aufgrund des fortgeschrittenen Alters von fast 90 Jahren zerbrochen waren.

Im geöffneten Gefäß befand sich eine in lateinischer Sprache verfasste Urkunde:

MCMXXVI, Die X. mensis octobris Ego Casparus Episcopus paderbornensis consecravi ecclesiam et altare hoc in honorem Sancti Dionysii martyris et reliquias Sanctorum Hypoliti, Prosperi Benigni et Amatae in eo inclusi et singulis Christis fidelibus hodie unum annum et in die anniversario consecrationis huius modi ipsam visitantibus quinquaginta dies de vera Indugentia in forma Ecclesiae consueta concessi.

Übersetzt in unsere heutige Sprache würde dies wohl etwa so lauten:

Am 10. Oktober 1926 habe ich, Caspar, Bischof von Paderborn, Altar und Kirche zu Ehren des Heiligen Dionysius geweiht und ebenso die Reliquien der Heiligen Hypolitus, Prosper, Benignus und der Heiligen Amata in ihm (dem Altar) eingeschlossen und jedem Christgläubigen, der heute, in dem (nun folgenden) einen Jahr und an dem (jeweiligen) Jahrestag dieser Konsekration diese Kirche aufsucht, fünfzig Tage wahrhaftigen Nachlass nach den üblichen Regeln der Kirche gewährt.

Vikar Andreas Mockenhaupt (links) übergibt Monsignore Gregor Tuszynski (rechts) die Reliquien

Daneben enthielt das Gefäß ein größeres Reliquienpäckchen mit Wachssiegel und der Aufschrift „Reliquiae Sanctorum Prosperi Benigni et Amatae”„Reliquien der Heiligen Prosper und Benignus und Amata”.

Sowie zwei kleine Reliquienpäckchen ohne Siegel mit der jeweiligen Aufschrift „De sancto Hypolito Martyre”„Vom heiligen Märtyrer Hypolit”und „De Societate sti victoris martyris”„Von Gefährten des heiligen Märtyrers Viktor”.

Die Reliquien werden, wie bereits berichtet, bis zur Wiedereröffnung der sanierten Kirche beim Erzbistum verwahrt.
Zur Segnung des überarbeiteten Altars werden sie wieder nach Elsen überführt und in den Stein eingesetzt.

 

 

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